Über: UUID-Generator
Eine UUID (Universally Unique Identifier) ist eine 128-Bit-Kennung aus 32 Hexadezimalziffern in der Gruppierung 8-4-4-4-12, z. B. 550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000. Da sie ohne zentrale Stelle erzeugt werden können und praktisch nie doppelt vorkommen, dienen UUIDs als Datenbankschlüssel, Dateinamen oder Request-IDs. Bei Microsoft heißt dasselbe GUID.
Der Generator nutzt die kryptografisch sicheren Zufallszahlen Ihres Browsers (Web Crypto API); v7 folgt dem aktuellen Standard RFC 9562.
So funktioniert’s
- Wählen Sie v4 oder v7 und geben Sie die gewünschte Anzahl (1–100) ein.
- Schalten Sie bei Bedarf Großbuchstaben, ohne Bindestriche, Klammern oder Anführungszeichen & Kommas (für Arrays im Code) ein. Dabei ändert sich nur die Schreibweise der vorhandenen Werte.
- Klicken Sie auf Alle kopieren oder bei einer Zeile auf Kopieren. Mit .txt speichern laden Sie die Liste als Datei herunter.
- Fügen Sie unten im UUID-Prüfer eine UUID ein: Sie sehen, ob sie gültig ist, welche Version sie hat und – bei v1, v6 und v7 – wann sie erzeugt wurde.
UUID-Versionen im Vergleich
| Version | Erzeugt aus | Eigenschaften |
|---|---|---|
| v1 | Zeit + MAC-Adresse | Verrät die MAC-Adresse |
| v3 / v5 | MD5- / SHA-1-Hash eines Namens | Gleiche Eingabe, gleiche UUID |
| v4 | 122 Zufallsbits | Am häufigsten, keine Reihenfolge |
| v7 | Unix-Zeit in ms + Zufallsbits | Zeitlich sortierbar, indexfreundlich |
Die 13. Hexziffer (erstes Zeichen der dritten Gruppe) ist die Versionsnummer: xxxxxxxx-xxxx-7xxx-… ist eine v7-UUID.
Warum v7 für Primärschlüssel besser ist
v4-Werte sind völlig zufällig. In einem B-Baum-Index (MySQL InnoDB, PostgreSQL) landen neue Einträge deshalb an beliebigen Stellen – das verursacht Page Splits und Cache-Misses. v7 beginnt mit einem 48-Bit-Zeitstempel, neue IDs werden also immer ans Ende des Index angehängt: fast so schnell wie ein Auto-Increment-Schlüssel, aber ohne Abstimmung auf beliebig vielen Servern erzeugbar. Allerdings ist der Erstellungszeitpunkt aus der ID ablesbar – wo das nicht sichtbar sein darf, verwenden Sie v4.
Häufige Fragen
Können zwei UUIDs identisch sein?
Eine UUID v4 hat 2^122 (rund 5,3×10^36) mögliche Werte. Man müsste etwa 85 Jahre lang eine Milliarde pro Sekunde erzeugen, um eine 50-%-Chance auf ein einziges Duplikat zu erreichen. In der Praxis sind sie eindeutig.
Was ist der Unterschied zwischen GUID und UUID?
Es gibt keinen – beides ist dieselbe 128-Bit-Kennung. In der Microsoft-Welt heißt sie GUID und wird meist in Großbuchstaben mit geschweiften Klammern {…} geschrieben. Aktivieren Sie Großbuchstaben und Klammern für dieses Format.
Werden die erzeugten UUIDs irgendwo gespeichert?
Nein. Die UUIDs entstehen in Ihrem Browser und verlassen Ihr Gerät nicht. Nur die Formatoptionen und die Anzahl werden lokal gespeichert.
Sind v7-UUIDs aus derselben Millisekunde trotzdem sortiert?
Ja. Innerhalb einer Millisekunde nutzt der Generator das Zähler-Verfahren aus RFC 9562, sodass jeder neue Wert größer ist. 100 auf einmal erzeugte UUIDs stehen exakt in Erstellungsreihenfolge.