Durchschnittskurs-Rechner

Einstandskurs und Stückzahl Ihrer Aktie sowie Kurs und Menge der Nachkäufe eingeben: Der Rechner zeigt sofort den neuen durchschnittlichen Kaufkurs und die Performance. Außerdem berechnet er, wie viele Aktien Sie für einen Ziel-Einstandskurs nachkaufen müssen.

Aktuelle Position

€
Stk.

Nachkäufe

€
Neuer Einstandskurs
—
Stückzahl gesamt
—
Kaufsumme gesamt
—
Zusätzlicher Einsatz
—

Wie viele Aktien für den Ziel-Einstandskurs?

Basis sind Einstandskurs und Stückzahl oben (ohne die Nachkäufe).

€
€
—

Über: Durchschnittskurs-Rechner

Wer nach einem Kursrückgang Aktien nachkauft, verbilligt den Einstandskurs (englisch „averaging down“). Dieser Rechner fasst mehrere Käufe zu unterschiedlichen Kursen zusammen, zeigt den neuen durchschnittlichen Kaufkurs und vergleicht – wenn Sie den aktuellen Kurs eingeben – die Performance vor und nach dem Nachkauf.

Für US-Aktien lässt sich die Währung auf Dollar umstellen; Bruchstücke aus Sparplänen sind möglich. Die Eingaben bleiben nur in diesem Browser gespeichert.

So funktioniert’s

  1. Einstandskurs und Stückzahl der aktuellen Position eingeben.
  2. Kurs und Stückzahl jedes Nachkaufs eintragen. Mit + Nachkauf hinzufügen lassen sich weitere Käufe ergänzen.
  3. Optional den aktuellen Kurs eingeben, um Depotwert, Buchgewinn/-verlust und die Performance vorher/nachher zu sehen.
  4. Unten Ziel-Einstandskurs und Kaufkurs eingeben – der Rechner zeigt die nötige Stückzahl.

So wird der Durchschnittskurs berechnet

Neuer Einstandskurs = (bisheriger Einstandskurs × Stückzahl + Kurs₁ × Stück₁ + Kurs₂ × Stück₂ …) ÷ Gesamtstückzahl

Beispiel: 100 Aktien zu 50 € plus 50 Aktien zu 40 € ergeben (5.000 € + 2.000 €) ÷ 150 = 46,6667 €.

Stückzahl für einen Ziel-Einstandskurs: Stück = Stückzahl × (Einstandskurs − Ziel) ÷ (Ziel − Kaufkurs), aufgerundet. Im Beispiel braucht man für einen Einstandskurs von 45 € bei einem Kaufkurs von 40 € genau 100 × 5 ÷ 5 = 100 Aktien.

Vor dem Nachkaufen bedenken

  • Ein niedrigerer Einstandskurs verringert den Verlust in Euro nicht – Sie haben nur mehr Geld in derselben Aktie, ein weiterer Kursrückgang trifft Sie stärker.
  • Es sinkt lediglich die Gewinnschwelle. Ordergebühren, Spreads und Abgeltungsteuer sind nicht berücksichtigt.
  • Je näher der Ziel-Einstandskurs am Kaufkurs liegt, desto mehr Aktien sind nötig.
  • Steuerlich gilt in Deutschland für Aktien im Depot das FIFO-Verfahren; der Veräußerungsgewinn kann daher vom Durchschnittskurs abweichen.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Einstandskurs verbilligen“?

Man kauft eine Aktie unter dem bisherigen durchschnittlichen Kaufkurs nach, sodass der Einstandskurs sinkt. Kauft man dagegen über dem Einstandskurs nach, steigt er. Die Formel ist in beiden Fällen dieselbe.

Warum zeigt der Rechner „Nicht möglich“?

Um den Einstandskurs zu senken, muss der Kaufkurs unter dem Zielkurs liegen; um ihn zu erhöhen, darüber. Liegt der Kaufkurs auf dem Zielkurs oder auf der falschen Seite, wird das Ziel mit keiner Stückzahl erreicht.

Sind Ordergebühren im Einstandskurs enthalten?

Nein, der Rechner verwendet nur die Ausführungskurse. Viele Banken rechnen die Gebühren in den Einstandskurs ein – addieren Sie dafür die Gebühr pro Aktie zum jeweiligen Kurs.

Funktioniert der Rechner mit Bruchstücken aus dem Sparplan?

Ja. Stückzahlen wie 0,5 oder 2,357 können eingegeben werden; der Durchschnittskurs wird mit vier Nachkommastellen angezeigt.