Über: WLAN-QR-Code erstellen
Keine Lust mehr, Gästen ein 20-stelliges WLAN-Passwort zu diktieren? Ein WLAN-QR-Code löst das: Kamera öffnen, Hinweis antippen, verbunden. Ideal für Café, Restaurant, Ferienwohnung, Praxis, Büro oder das Gästezimmer zu Hause.
Der hier erstellte Code ist ein statischer QR-Code, die Netzwerkdaten stecken direkt im Bild. Er ist daher kostenlos und läuft nie ab. Der Code entsteht direkt in deinem Browser: WLAN-Name und Passwort werden nirgendwohin übertragen oder gespeichert.
So funktioniert’s
- Trage bei WLAN-Name (SSID) den Namen deines Netzwerks genau so ein, wie er angezeigt wird, inklusive Groß-/Kleinschreibung und Leerzeichen.
- Gib das Passwort ein und wähle die Verschlüsselung. Bei aktuellen Routern (z. B. FRITZ!Box) ist das WPA/WPA2/WPA3. Kein Passwort nur für offene Netze wählen.
- Ist die SSID deines Routers ausgeblendet, setze den Haken bei Verstecktes Netzwerk.
- Scanne den Code einmal mit deinem eigenen Handy und prüfe, ob die Verbindung klappt.
- Mit PNG speichern oder SVG speichern herunterladen und als Tischaufsteller, Infokarte oder Aushang drucken.
Welche Handys können WLAN-QR-Codes scannen?
- iPhone und iPad: Die Kamera-App (ab iOS 11) zeigt den Hinweis „Mit Netzwerk verbinden“.
- Android: Ab Android 10 über die Kamera-App, Google Lens oder das QR-Symbol unter Einstellungen › WLAN. Samsung-Galaxy-Geräte scannen auch direkt mit der Kamera.
- Laptops können QR-Codes kaum scannen. Schreib WLAN-Name und Passwort deshalb zusätzlich als Text daneben.
Im Code steht ein standardisierter Text wie WIFI:T:WPA;S:MeinWLAN;P:Passwort;;. Firmennetze mit WPA2-Enterprise (Anmeldung mit Benutzername und Passwort) lassen sich so nicht teilen.
Tipp: Die FRITZ!Box kann für ihren Gastzugang auch selbst einen QR-Code erzeugen. Mit diesem Tool gestaltest du ihn frei (Farbe, Logo, Größe) und bekommst eine druckfähige SVG-Datei.
Sicherheit: Der QR-Code ist das Passwort
Ein WLAN-QR-Code enthält das Passwort im Klartext. Wer ein Foto davon hat, kommt ins Netz, und jede QR-Reader-App zeigt das Passwort an.
- Für Gastronomie, Praxen und Ferienwohnungen: Aktiviere den Gastzugang deines Routers und erstelle den Code dafür. So bleiben Kassensystem, Kameras und private Geräte getrennt.
- Änderst du das Passwort, funktioniert der alte Code nicht mehr. Dann einfach neu erstellen und austauschen.
- Achte darauf, dass der Code auf Fotos für Instagram & Co. nicht zu sehen ist.
Tipps zum Drucken
- Für einen Tischaufsteller, der aus der Nähe gescannt wird, mindestens 3 × 3 cm. Für einen Aushang an der Wand, der aus 1–2 m gescannt wird, 10 × 10 cm oder mehr. Faustregel: Kantenlänge = Scanabstand ÷ 10.
- Ein kurzer Hinweis wie „Scannen und mit dem WLAN verbinden“ sorgt dafür, dass ihn mehr Gäste nutzen.
- Mattes Papier ist besser als glänzende Laminierung, die Licht spiegelt und die Kamera stört.
Häufige Fragen
Läuft ein WLAN-QR-Code ab?
Nein. Die Zugangsdaten stecken im Bild selbst. Der Code funktioniert, solange WLAN-Name und Passwort gleich bleiben.
Ich habe gescannt, aber das Handy verbindet sich nicht. Warum?
Prüfe den WLAN-Namen (Groß-/Kleinschreibung beachten), das Passwort und die Verschlüsselung. Außer bei sehr alten Routern ist WPA/WPA2/WPA3 richtig. Bei einem versteckten Netzwerk muss der Haken gesetzt sein.
Wird mein WLAN-Passwort auf einem Server gespeichert?
Nein. Der QR-Code wird lokal in deinem Browser erzeugt, deine Eingaben verlassen das Gerät nicht.
Brauche ich getrennte Codes für 2,4 GHz und 5 GHz?
Nur wenn beide Frequenzbänder unterschiedliche Namen haben. Bei gleichem Namen reicht ein Code; das Handy wählt das Band selbst.
Funktioniert das mit WPA3?
Ja, wähle WPA/WPA2/WPA3. Ist der Router auf „nur WPA3“ eingestellt, können sich ältere Geräte ohne WPA3-Unterstützung allerdings generell nicht verbinden, mit oder ohne QR-Code.