Über: Passwort-Generator
Dieser Passwort-Generator nutzt den kryptografisch sicheren Zufallsgenerator Ihres Browsers (crypto.getRandomValues). Selbst ausgedachte Passwörter folgen Mustern – Geburtstage, Namen, Tastaturreihen – und sind leicht zu erraten. Ein zufällig erzeugtes Passwort bietet keinen Ansatzpunkt.
Wenn Sie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen auswählen, ist jede gewählte Zeichenart mindestens einmal enthalten – so erfüllt das Passwort die üblichen Vorgaben von Websites. Die Passwörter werden weder an einen Server gesendet noch gespeichert.
So funktioniert’s
- Wählen Sie Zufällige Zeichen oder Merkbare Wörter.
- Legen Sie Länge (bzw. Anzahl Wörter) und Zeichenarten fest. Neue Passwörter erscheinen sofort.
- Prüfen Sie Stärkebalken und Entropie. Für wichtige Konten sind 80 Bit oder mehr empfehlenswert.
- Klicken Sie neben dem gewünschten Passwort auf Kopieren. Für weitere Vorschläge klicken Sie auf Neu erzeugen.
Passwortstärke (Entropie) erklärt
Die Entropie gibt an, wie viele Versuche ein Angreifer braucht – als Zweierpotenz ausgedrückt. Sie berechnet sich als Länge × log₂(Anzahl möglicher Zeichen). Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Zeit zum Knacken.
| Entropie | Stärke | Beispiel |
|---|---|---|
| unter 40 Bit | Schwach | 8-stellige PIN, 8 Kleinbuchstaben |
| 40–59 Bit | Mittel | 8–9 Zeichen aus Buchstaben und Ziffern |
| 60–79 Bit | Stark | 10–12 Zeichen aller vier Arten |
| ab 80 Bit | Sehr stark | ab 13 Zeichen aller vier Arten, 9 Wörter + 2 Ziffern |
Die geschätzte Zeit ist ein Durchschnittswert für einen Offline-Angriff mit 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde.
Merkbare Passphrasen
Eine Passphrase wie Piano-River-Cloud-Tiger-42 reiht zufällige englische Wörter aneinander – lang, aber leicht zu merken und zu tippen. Jedes Wort stammt aus einer Liste von rund 400 Wörtern und bringt etwa 8,6 Bit; sechs Wörter plus zwei Ziffern ergeben rund 58 Bit. Ideal für Passwörter, die Sie von Hand eingeben, etwa die Computeranmeldung oder das Master-Passwort Ihres Passwort-Managers. Für wichtige Konten nehmen Sie sieben oder mehr Wörter.
Tipps für den sicheren Umgang
- Verwenden Sie für jede Website ein eigenes Passwort. Wird ein Dienst gehackt, sind sonst alle Konten mit demselben Passwort gefährdet.
- Speichern Sie Passwörter in einem Passwort-Manager (z. B. Apple Passwörter, Google Passwortmanager, Bitwarden, KeePass), dann müssen Sie sie sich nicht merken.
- Aktivieren Sie, wo möglich, die Zwei-Faktor-Authentisierung oder Passkeys – das empfiehlt auch das BSI.
Häufige Fragen
Werden die erzeugten Passwörter gespeichert?
Nein. Die Passwörter entstehen in Ihrem Browser und werden nicht an einen Server gesendet. Nur Ihre Einstellungen wie Länge und Zeichenarten werden auf diesem Gerät gespeichert.
Eine Website lehnt meine Sonderzeichen ab. Was tun?
Manche Websites erlauben nur bestimmte Sonderzeichen. Schalten Sie Sonderzeichen ab und verlängern Sie das Passwort um zwei bis drei Zeichen, oder wählen Sie einen anderen Vorschlag ohne das abgelehnte Zeichen.
Was bedeutet „Verwechselbare Zeichen weglassen“?
Es werden Zeichen entfernt, die in manchen Schriften schwer zu unterscheiden sind: großes I, kleines l, die Ziffer 1, großes O, die Ziffer 0 und kleines o. Praktisch für Passwörter, die Sie aufschreiben oder vorlesen.
Wie lang sollte ein Passwort sein?
Mit allen vier Zeichenarten mindestens 12 Zeichen, für wichtige Konten 16 oder mehr. Speichern Sie es im Passwort-Manager, sind auch 20 Zeichen und mehr kein Problem.