Über: Barcode Scanner
Dieser Barcode Scanner online liest die Strichcodes auf Produkten, Büchern und Versandetiketten aus einem Bild oder live über die Kamera und wandelt sie in Zahlen und Text um – ohne Scanner-Hardware oder App, am PC wie am Smartphone.
Bei Handels-Barcodes (EAN-13, EAN-8, UPC) zeigt er außerdem das GS1-Präfix (z. B. 400–440 = Deutschland), ob die Prüfziffer stimmt und bei Büchern die ISBN-10. Ist ein Barcode zu beschädigt zum Scannen, tippen Sie die Ziffern einfach in das Feld unten ein, um die EAN zu prüfen.
So funktioniert’s
- Klicken Sie auf Barcode-Bild auswählen, um ein Foto hochzuladen, oder fügen Sie einen Screenshot mit Strg+V ein.
- Für die Kamera klicken Sie auf Mit Kamera scannen und halten den Barcode waagerecht, sodass er den Rahmen ausfüllt.
- Sie sehen Barcode-Typ, Nummer, GS1-Präfix und Prüfziffer. Enthält ein Bild mehrere Barcodes, werden alle aufgelistet.
- Mit Nummer kopieren oder Im Web suchen finden Sie das Produkt.
Unterstützte Barcode-Typen
| Typ | Länge | Typische Verwendung |
|---|---|---|
| EAN-13 | 13 Ziffern | Handelsware weltweit, Bücher (ISBN) |
| EAN-8 | 8 Ziffern | Kleine Verpackungen |
| UPC-A / UPC-E | 12 / 8 Ziffern | Produkte aus den USA und Kanada |
| Code 128 | Variabel, Buchstaben und Ziffern | Versandetiketten, Logistik, Lager |
| Code 39 | Variabel, Buchstaben und Ziffern | Industrie- und Inventaretiketten |
| ITF / ITF-14 | Gerade Anzahl Ziffern | Kartons und Umverpackungen |
| Codabar, GS1 DataBar | Variabel | Bibliotheken, Blutbanken, Frischware |
2D-Codes wie QR, Data Matrix und PDF417 werden ebenfalls gelesen. Um WLAN-Daten oder Kontakte aus einem QR-Code übersichtlich anzuzeigen, nutzen Sie den QR-Code-Scanner.
Was die ersten Ziffern (GS1-Präfix) bedeuten
Die ersten zwei bis drei Ziffern einer EAN-13 kennzeichnen die GS1-Länderorganisation, die die Basisnummer des Unternehmens vergeben hat. Deutsche Unternehmen erhalten ihre Nummern von GS1 Germany, daher beginnen viele Produkte hierzulande mit 40 bis 44.
| Präfix | Land oder Verwendung |
|---|---|
| 400–440 | Deutschland |
| 900–919 | Österreich |
| 760–769 | Schweiz und Liechtenstein |
| 300–379 | Frankreich |
| 800–839 | Italien |
| 590 | Polen |
| 690–699 | China |
| 978–979 | Bücher (ISBN) |
| 977 | Zeitschriften und Periodika (ISSN) |
| 020–029, 200–299 | Interne Nummern (Wiegeartikel, Filialetiketten) |
Wichtig: Das Präfix zeigt, wo das Unternehmen seinen Barcode registriert hat, nicht das Herkunftsland. Ein „40“ am Anfang heißt also nicht „Made in Germany“. Wo ein Produkt tatsächlich hergestellt wurde, steht auf der Verpackung.
So wird die Prüfziffer berechnet
Die letzte Ziffer einer EAN oder UPC wird aus den übrigen berechnet. Von rechts beginnend multipliziert man die Ziffern abwechselnd mit 3 und 1, addiert alles und zieht die letzte Stelle der Summe von 10 ab (aus 10 wird 0).
Beispiel: 400638133393 → Summe 89 → 10 − 9 = 1, die vollständige EAN-13 lautet also 4006381333931. Eine vertippte Nummer fällt bei diesem Test fast immer durch.
Häufige Fragen
Kann ich am Barcode den Produktnamen oder Preis sehen?
Nein – ein Barcode enthält nur eine Nummer. Um das Produkt zu finden, nutzen Sie die Schaltfläche „Im Web suchen“ oder eine Produktdatenbank wie „Verified by GS1“.
Bedeutet ein Präfix 400–440, dass das Produkt in Deutschland hergestellt wurde?
Nicht unbedingt. Es bedeutet nur, dass das Unternehmen seine Nummern bei GS1 Germany bezogen hat. Auch importierte oder im Ausland produzierte Waren können es tragen; das Herkunftsland steht auf der Verpackung.
Der Barcode lässt sich nicht scannen – was tun?
Halten Sie den Barcode waagerecht, sodass er den Rahmen ausfüllt, mit etwa 10–20 cm Abstand zur Linse und scharf gestellt. Glänzende Verpackungen leicht kippen, um Spiegelungen zu vermeiden. Klappt es weiterhin nicht, tippen Sie die Ziffern unter den Strichen in „Barcode-Nummer prüfen“ ein.
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