Über: Bild komprimieren
Dieser Bildkompressor codiert deine Fotos neu und macht die Dateien dadurch kleiner. Das hilft, wenn du ein Größenlimit einhalten musst – etwa bei E-Mail-Anhängen, beim Upload in Online-Shops, Blogs und Bewerbungsportalen oder bei Formularen, die nur Dateien unter 1–5 MB annehmen. Alles passiert direkt in deinem Browser, du kannst also auch private Fotos bedenkenlos komprimieren.
Bei einer Qualität von 70–80 werden Smartphone-Fotos meist 60–85 % kleiner, ohne dass man einen Unterschied erkennt. Ist die Datei immer noch zu groß, stell zusätzlich die maximale Größe (lange Seite) auf etwa 1920 px.
So funktioniert’s
- Zieh deine Fotos in das Feld oben oder tippe darauf, um Dateien auszuwählen. Du kannst viele auf einmal hinzufügen und Screenshots mit Strg+V einfügen.
- Stell die Qualität ein. Niedrigere Werte ergeben kleinere Dateien mit etwas geringerer Bildqualität.
- Ändere bei Bedarf das Format (JPG oder WebP) und die maximale Größe. Sobald du eine Einstellung änderst, werden alle Bilder neu komprimiert.
- Vergleiche Original und Ergebnis in der Vorschau und tippe dann auf Speichern für ein einzelnes Bild oder auf Alle speichern (ZIP).
So wird jedes Format komprimiert
- JPG: verlustbehaftete Kompression mit einstellbarer Qualität. Ideal für Fotos und alles, was sich überall öffnen lassen muss.
- WebP: bei gleicher Qualität 25–35 % kleiner als JPG. Ideal für Websites und Blogs.
- PNG: Paletten-Kompression mit reduzierter Farbanzahl (ab Qualität 95 verlustfrei). Ideal für Logos, Icons, Screenshots und Bilder mit Transparenz.
Andere Formate wie HEIC werden auch bei „Originalformat“ als JPG gespeichert. Wäre die komprimierte Datei größer als das Original, bekommst du die Originaldatei zurück.
Tipps für noch kleinere Dateien
- Auflösung verringern: Ein Smartphone-Foto mit 4000×3000 px wird mit 1920 px an der langen Seite kleiner als ein Viertel. Für die Anzeige am Bildschirm reichen 1920 px völlig.
- Als WebP speichern: bei gleicher Qualität kleiner als JPG. Manche ältere Programme und Behördenportale akzeptieren kein WebP – nimm dort JPG.
- Screenshots: Screenshots mit viel Text sind als komprimiertes PNG oft schärfer und kleiner als als JPG.
Häufige Fragen
Werden meine Fotos auf einen Server hochgeladen?
Nein. Die Kompression läuft nur in deinem Browser, deine Fotos werden nirgendwohin gesendet. Nach dem ersten Laden der Seite funktioniert es sogar offline.
Wie viel Qualität geht verloren?
Ab Qualität 75 ist bei normaler Bildschirmgröße kaum ein Unterschied zu sehen. Prüf das Ergebnis vor dem Speichern mit dem Vergleichsregler in der Vorschau. Für den Druck empfehlen sich 90 oder mehr.
Bleiben Standortdaten (EXIF) erhalten?
Nein. Komprimierte Bilder enthalten keine EXIF-Metadaten wie GPS-Standort oder Kameradaten. Die Ausrichtung des Fotos wird vor dem Speichern übernommen, das Bild liegt also nicht plötzlich quer.
Wie viele Bilder kann ich auf einmal komprimieren?
Es gibt kein Limit, aber Dutzende große Fotos können je nach Arbeitsspeicher deines Geräts langsam werden. Sehr große Bilder (z. B. über 16.384 px pro Seite) werden automatisch auf eine verarbeitbare Größe verkleinert; das wird in der Liste angezeigt.
Mein PNG wird kaum kleiner.
Fotos, die als PNG gespeichert sind, sind von Haus aus groß und profitieren wenig von der Paletten-Kompression. Wenn du keine Transparenz brauchst, wähl JPG oder WebP als Format – dann wird die Datei viel kleiner.