Über: Intervall-Timer
Ein Intervall-Timer wechselt Belastung und Pause in festen Zeitabständen ab – genau das, was Sie für HIIT (hochintensives Intervalltraining), Tabata und Zirkeltraining brauchen. Der ganze Bildschirm wird rot bei Belastung, grün in der Pause und orange in der Vorbereitung, und 3 Sekunden vor jedem Wechsel ertönt ein „Piep-Piep-Piep“-Countdown. So können Sie sich aufs Training konzentrieren, ohne auf den Bildschirm zu schauen.
Beim Start wird der komplette Trainingsplan berechnet und das aktuelle Intervall aus der verstrichenen Zeit bestimmt. Geht der Handybildschirm kurz aus oder schauen Sie in eine andere App, verrutschen die Sätze nicht. Die zuletzt verwendeten Einstellungen werden auf diesem Gerät gespeichert.
So funktioniert’s
- Wählen Sie unter Vorlagen Tabata oder HIIT oder geben Sie Vorbereitung, Belastung und Pause (in Sekunden) sowie die Zahl der Sätze selbst ein.
- Für mehrere Runden stellen Sie Runden und Pause zwischen Runden ein, z. B. 5 Sätze × 3 Runden mit 60 Sekunden Rundenpause.
- Drücken Sie Start. Nach dem Vorbereitungs-Countdown beginnt die erste Belastung.
- 3 Sekunden vor jedem Wechsel ertönt ein Countdown; die Belastung beginnt mit einem hohen, die Pause mit einem tiefen Ton.
- Im Vollbild sehen Sie Restzeit und Satz auch aus einigen Metern Entfernung.
Beliebte Intervall-Workouts
| Format | Belastung | Pause | Wiederholungen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Tabata | 20 s | 10 s | 8 Sätze | 4 Min. |
| HIIT 30/30 | 30 s | 30 s | 10 Sätze | ca. 10 Min. |
| HIIT 40/20 | 40 s | 20 s | 8 Sätze | ca. 8 Min. |
| Zirkeltraining | 45 s | 15 s | 5 Sätze × 3 Runden | ca. 16 Min. |
| EMOM (jede Minute neu) | 60 s | 0 s | 10–20 Sätze | 10–20 Min. |
Die Pause nach dem letzten Satz lässt dieser Timer weg. Deshalb dauert der Tabata-Intervallteil genau 4 Minuten.
Was ist Tabata?
Tabata geht auf eine Studie des japanischen Sportwissenschaftlers Izumi Tabata aus dem Jahr 1996 zurück: 20 Sekunden Belastung mit maximaler Intensität, 10 Sekunden Pause, 8-mal wiederholt (insgesamt 4 Minuten). Das Training verbessert Ausdauer und Leistungsfähigkeit in sehr kurzer Zeit und ist deshalb beim Home-Workout beliebt. Gut geeignet sind Ganzkörperübungen wie Burpees, Hampelmänner, Sprungkniebeugen, Mountain Climbers und Kniehebelauf.
- Als Einsteiger die Intensität senken oder die Pause auf 20 Sekunden verlängern.
- Vorher etwa 5 Minuten aufwärmen und danach locker gehen, bis sich die Atmung beruhigt.
- Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder ohne Trainingserfahrung vorher ärztlich beraten lassen.
Häufige Fragen
Stoppt der Timer, wenn der Bildschirm ausgeht oder ich eine andere App öffne?
Nein. Das aktuelle Intervall wird aus der Startzeit berechnet, daher sehen Sie bei der Rückkehr den richtigen Satz und die richtige Restzeit. Wird das Handy aber ganz gesperrt, kann der Browser den Ton blockieren – lassen Sie den Bildschirm beim Training also an.
Kann ich die Pause auf 0 Sekunden setzen?
Ja. Mit 0 Sekunden Pause folgen die Belastungsintervalle direkt aufeinander, etwa für EMOM-Workouts. Auch Vorbereitung und Rundenpause lassen sich mit 0 abschalten.
Was ist der Unterschied zwischen Sätzen und Runden?
Ein Satz ist eine Belastung plus Pause, eine Runde ist eine Gruppe von Sätzen. 5 Sätze × 3 Runden sind also 15 Belastungen; zwischen den Runden liegt die Rundenpause (bei 0 die normale Pause).
Kann ich die Einstellungen während des Trainings ändern?
Während der Timer läuft, sind die Einstellungen gesperrt. Drücken Sie zuerst Zurücksetzen oder tippen Sie auf eine Vorlage – dann wird das laufende Training beendet und die neue Einstellung geladen.